Budelmann Elektronik ist dafür zuständig, die Bedarfe von mittelständischen Unternehmen zu erfassen und auszuwerten. So wird sichergestellt, dass dieses Frühwarnsystem für eine größtmögliche Anzahl deutscher Unternehmen hilfreich sein wird.

Die Budelmann Elektronik GmbH entwickelt und produziert kundenspezifische Elektronik und Software für industrielle Anwendungen. Für unterschiedlichste Branchen entstehen so Rundum-sorglos-Lösungen. Auf den Punkt gebracht: Wir machen Maschinen intelligent!

Die CovApp ist ein personalisiertes Empfehlungssystem für das neuartige Coronavirus, das seit März 2020 online ist. Über eine Datenspendefunktion können Benutzer Symptomdaten der Forschung zur Verfügung stellen, die im Rahmen des DAKI-FWS Projekts zur Erstellung von Modellen zur Prädikation des individuellen Risikos einer Infektion, eines schweren Verlaufs und der Mortalität verwendet werden. Zur Kommunikation mit der Öffentlichkeit soll eine digitale Plattform zur Darstellung des regionalen Risikos entwickelt werden, die individuelle Eigenschaften des Benutzers, z.B. chronische Erkrankungen, erhaltene Impfungen oder berufliche Expositionen, berücksichtigt.

Die Charité Universitätsmedizin Berlin (CUB) ist die größte Universitätsklinik Europas und eine der renommiertesten Kliniken Deutschlands. Die Charité – Universitätsmedizin Berlin ist die gemeinsame medizinische Fakultät von Freier Universität Berlin und Humboldt-Universität zu Berlin. Auf insgesamt vier Campi verteilt sich die Charité und mit mehr als 16.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist die Charité damit einer der größten Arbeitgeber Berlins. Im Jahr 2010 konnte die Charité auf eine 300-jährige Geschichte zurückblicken.

Data4Life wird langjährige Expertise in den Bereichen Gesundheitsdaten, Datensicherheit sowie Forschung und Entwicklung in das Projekt einbringen, und dem Frühwarnsystem gespendete, gesundheitsbezogene Daten von Nutzer:innen datenschutzkonform übermitteln.

Die D4L data4life gGmbH ist eine gemeinnützige Organisation mit rund 100 Mitarbeitenden an Standorten in Europa und Singapur, finanziert von der Hasso Plattner Foundation.

Das Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut (HHI) widmet seine Forschung der Digitalisierung von Gesellschaft und Wirtschaft mit den Schwerpunkten Sensorik, photonische Netze und Komponenten, Mobilfunk, Bild- und Videotechnologien sowie künstliche Intelligenz (KI). Es beschäftigt sich mit Verfahren des maschinellen Lernens in verschiedensten Anwendungsbereichen, mit erklärbarer KI sowie mit innovativen Aufnahme-, Verarbeitungs-, Visualisierungs- und Interaktionstechnologien (z.B. AR/VR). Weiterhin beschäftigt sich das HHI mit Drahtloskommunikation in der Mobilfunkkommunikation und der Kommunikation zwischen Maschinen sowie ihrer KI-basierten Optimierung

Daten-Integration mithilfe von KI-Methoden, der Entwicklung von KI-Modellen und Vorhersagen sowie durch die Zusammenführung aller Informationen in einem Dashboard.

Das Hasso-Plattner-Institut (HPI) in Potsdam ist Deutschlands universitäres Exzellenz-Zentrum für Digital Engineering. Schwerpunkt der HPI-Lehre und -Forschung sind die Grundlagen und Anwendungen großer, hoch komplexer und vernetzter IT-Systeme.

Das ZEU bietet die für das DAKI-FWS Projekt relevante wissenschaftliche Expertise auf dem Gebiet der Klimaforschung und dem Spezialgebiet der Extremwetterereignisse, welche große Auswirkungen auf Gesellschaft, Energie, Landwirtschaft und Infrastruktur haben. Mittels innovativer Ansätze der künstlichen Intelligenz wird ein Frühwarnsystem für eine genaue und präzise Erkennung von Extremereignissen auf saisonaler Skala entwickelt und implementiert. Die Ergebnisse werden in die verschiedenen praktischen Anwendungen des Gesamtprojekts einfließen: Frühwarnungen vor Überschwemmungen, Stürmen und Hitzewellen sowie der Einfluss des Klimas auf Pandemien oder subtropische/tropische Krankheiten. Dadurch wird das ZEU entscheidend dazu beitragen, das Auftreten und die Entwicklung von Klima- und Gesundheitskrisen besser einzuschätzen.

Die 1607 gegründete Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) ist eine traditionsreiche Forschungsuniversität mit 28.000 Studierende anzieht, die in 11 Fakultäten organisiert sind. Das Zentrum für internationale Entwicklungs- und Umweltforschung (ZEU) widmet sich der interdisziplinären Forschung zu Klimawandel, Ressourcenschutz, Ernährungssicherheit und Wasserknappheit durch internationale Zusammenarbeit. Seit seiner Gründung im Jahr 1998 hat das ZEU mehr als 80 interdisziplinäre Projekte erfolgreich durchgeführt.

DAKI-FWS Anwendung Logistik im Mittelstand

LOGIBALL trägt insbesondere das Teilvorhaben „FWS Anwendung – Logistik im Mittelstand“. Ziel ist der Aufbau von KI-basierten Alarmierungs- und Optimierungsservices für Logistiksysteme insbesondere mittelständischer Unternehmen basierend auf Warnmeldungen des DAKI-FWS. Durch die Abbildung der Warnungen des DAKI-FWS auf spezifische Risiken und Konsequenzen für die Logistikdomäne erhalten KMUs einen innovativen Mehrwert, da nicht nur der Zugriff auf ein „digitales Lagezentrum“ geboten wird, sondern konkrete und ggf. automatisierte Handlungsempfehlungen bis auf die operative Ebene der eingesetzten Logistiksoftware möglich werden.

Die LOGIBALL GmbH  mit Standorten in Herne, Hannover und Berlin unterstützt Unternehmen bei der Digitalisierung und ist spezialisiert auf Prozesse mit Raumbezug. Kunden sind Unternehmen aus den Bereichen Logistik, Handel, Energieversorgung, Delivery, Wartung und Reparatur aber auch aus dem Sektor der öffentlichen Sicherheit und der Agrarwirtschaft. Die Produktpalette besteht aus localion® xmaps, localion® navigator und localion® platform. Diese erfüllen branchenspezifische Anforderungen. Cloud-basierte Location Services versorgen führende IT-Systeme wie ERP, SCM, CRM und Flottenmanagementsysteme mit Geocodes, optimalen Routen, realen Fahrzeiten und Prognosen. Darüber hinaus können diese Informationen mit einer professionellen Navigationslösung in den mobilen Einheiten zur Verfügung gestellt werden. Damit steigert die LOGIBALL die Effizienz und die Qualität von raumbezogenen Geschäftsprozessen im Bereich von 10 bis 50%.

Für das DAKI-FWS Projekt stellt NetCheck Mobilfunkdaten und die daraus abgeleiteten Kontakt- und Mobilitätsdaten zur Verfügung. Zu Anfang der Pandemie konnten aus den Kontaktdaten das Infektionsgeschehen wenige Wochen später vorhergesagt werden. Zudem lassen sich Aussagen über die Wirksamkeit politische Maßnahmen auf das Kontakt- und Mobilitätsverhalten treffen. Im DAKI-FWS Projekt werden der Einfluss von Kontakt- und Mobilitätsverhalten auf die Ausbreitung von Mutationen und den R-Wert genauer untersucht und zur Vorhersage der Sars-Cov 2 Infektionen verwendet. Auch der Einfluss von Superspreader Ereignissen auf den Pandemieverlauf wird untersucht und modelliert werden.

NET CHECK unterstützt seine Kunden bei der Verbesserung Ihrer Netzqualität. Gegründet in der rasanten Wachstumsphase der internationalen Mobilfunkmärkte Ende der neunziger Jahre, hat sich NET CHECK als kompetenter, zuverlässiger und flexibler Key Player im Markt etabliert. Consultingleistungen im Bereich der strategischen Planung und die Optimierung von Mobilfunknetzen bilden das Fundament unseres Leistungsportfolios.

Das RKI verantwortet im Projekt das Teilvorhabens „Datenprozesse und KI - Methoden in der Epidemiologie“, dessen Ziele es ist, die epidemiologischen Daten und KI-Infrastrukturen bereitzustellen auf denen die Prognosen des DAKI-FWS Frühwarnsystems basieren sollen. Die epidemiologischen Warnungen des DAKI-FWS werden wesentlich früher als bisher Entscheidungsträgern datenbasierte Lageinformation in bis dato unbekanntem Detailgrad bieten. Das RKI an der Erschließung und Nutzungsoptimierung von Datenquellen sowie der Entwicklung von Algorithmen zur Prognose Pan- oder Epidemien beteiligt.

Das Robert Koch-Institut (RKI) ist ein Bundesinstitut im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit. Das RKI ist die zentrale Einrichtung der Bundesregierung auf dem Gebiet der Krankheitsüberwachung und -prävention und damit auch die zentrale Einrichtung des Bundes auf dem Gebiet der anwendungs- und maßnahmenorientierten biomedizinischen Forschung. Die Kernaufgaben des RKI sind die Erkennung, Verhütung und Bekämpfung von Krankheiten, insbesondere der Infektionskrankheiten. Zu den Aufgaben gehört der generelle gesetzliche Auftrag, wissenschaftliche Erkenntnisse als Basis für gesundheitspolitische Entscheidungen zu erarbeiten.

Das ZIB-eigenen Rechenzentrum wird die IT-Infrastruktur für das DAKI-FWS innerhalb einer sicheren, privaten Cloud-Architektur zur Verfügung stellen. Hier werden forschungsrelevante Daten gesammelt und eine Arbeitsumgebung als Experimentiersystem für die Weiterentwicklung von KI-Algorithmen geschaffen. Dabei werden Schnittstellen definiert und Datensicherheit und Datenschutz beachtet.

Das Zuse-Institut Berlin (ZIB) ist ein interdisziplinäres Forschungsinstitut für angewandte Mathematik und datenintensives High-Performance-Computing. Die Forschung konzentriert sich auf die Modellierung, Simulation und Optimierung in Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen Kooperationspartnern aus Wissenschaft und Wirtschaft. Das ZIB betreibt leistungsfähige Rechnersysteme als Teil des Nationalen Hochleistungsrechnens (NHR).